Koop mit bis zu zehn Spielern: so startet ihr gemeinsam auf der Insel
Zu zehnt auf einer Insel klingt nach Chaos, und genau darin liegt der Reiz. Eine Lobby, dieselbe Karte, zehn Leute, von denen jeder den kürzesten Weg zum Dorf zu kennen glaubt.
Dieser Ratgeber nimmt sich den Koop-Teil von Epstein Island Game vor: wie die Lobby aufgeht, was das Multiplayer-Paket kann und was es ausdrücklich nicht enthält, was ihr euch im Spiel teilt und an welchen Stellen ihr merkt, dass das Ganze noch ein Prototyp ist.
Eine Lobby, dieselbe Insel, bis zu zehn Leute
Der Ablauf ist kurz erzählt: Lobby aufmachen, Freunde einladen, zusammen die Insel erkunden. Mehr als zehn Personen passen nicht hinein. Der Einstieg läuft über dieselbe Spielseite wie der Alleingang, und im Browser braucht dafür niemand einen Download.
Im aktuellen Dev-Modus wählst du zuerst einen Nutzernamen und gestaltest deine Figur. Dieses Dev-Profil bleibt in dem Browser gespeichert, in dem du es angelegt hast. Setzt sich jemand an einen anderen Rechner, legt er es dort neu an.
TippWer die Insel zum ersten Mal sieht, verläuft sich. Schickt eine Person voraus, die den Anleger schon kennt, dann sortiert sich der Rest von allein.
Was im Multiplayer-Paket für 19,99 Euro steckt
Auf der Kaufseite stehen drei Pakete, jedes einmalig: Singleplayer für 39,99 Euro mit Story-Modus, Multiplayer für 19,99 Euro ohne Story-Modus, beides zusammen für 49,99 Euro. Das Bündel spart gegenüber dem Einzelkauf 9,99 Euro.
Das Multiplayer-Paket beschreibt das Spiel selbst in einem Satz: Koop-Lobby online, bis zu zehn Leute. Der Story-Modus gehört bewusst nicht dazu, dafür brauchst du das Singleplayer-Paket oder das Bündel. Wer eines von beiden schon besitzt, kauft das fehlende Stück später dazu; die Kaufseite sperrt dabei genau das Paket, das dir nichts mehr bringen würde.
Der Lizenzschlüssel kommt nach dem Kauf sofort, die Rechnung stellt Stripe, ein Abo gibt es nicht und einen Versand auch nicht. Alles zu Zahlarten, Gastkauf und Widerruf steht in Pakete und Preise.
Koop mit bis zu zehn Spielern: was ihr euch teilt
Der auffälligste Unterschied zum Alleingang liegt beim Speichern. Im Koop liegt der Stand nicht bei dir, sondern online beim Island-Server. Spielst du allein, bleibt er in deinem Browser oder auf deinem Gerät, und über mehrere Geräte hinweg wird er nicht abgeglichen.
Auch das Handy zieht mit. Nachrichten, Aufträge und markierte Orte sind im Koop für alle gleich. Setzt eine Person einen Stift auf den Aussichtspunkt, sehen ihn die anderen auf ihrer Karte. Das macht Absprachen kurz: Ort markieren schlägt jede Wegbeschreibung.
Dazu kommen die Stimmen. Die Figuren der Insel sprechen live, während ihr unterwegs seid, und antworten könnt ihr per Tastendruck oder über das Mikrofon. Der Browser fragt beim ersten Mal nach der Erlaubnis dafür. Wer sie nicht gibt, spielt einfach mit der Tastatur weiter.
TippNehmt euch am Anfang zwei getrennte Ziele vor, etwa Anleger und Inseldorf. Zehn Leute an derselben Stelle sehen viel weniger von der Insel als zwei Gruppen zu fünft.
Was am Koop noch Baustelle ist
Island wächst jede Woche, und das merkt man. Das Einlösen des Lizenzschlüssels im Spiel ist noch in Entwicklung; bis dahin liegt dein Schlüssel im Konto. Der Browser-Prototyp selbst läuft ohne Konto und ohne Lizenz, ausprobieren kann die Runde also sofort.
Rechnet außerdem damit, dass ein alter Stand nach einem Update unbrauchbar wird. Wenn ihr euch eine lange gemeinsame Kampagne vornehmt, nehmt euch lieber mehrere kurze Abende vor.
Gamepads unterstützt das Spiel nicht, getestet sind Tastatur und Maus. Und die Unity-Fassung, das eigentliche Hauptprojekt, ist noch nicht veröffentlicht. Was ihr heute zu zehnt spielt, ist der Browser-Prototyp in Version 0.12.0.
TippEinen Termin für eine fertige Version nennt das Team nicht. Was gerade gebaut wird, steht mit Namen und Uhrzeit auf der Seite Aktuelle Arbeit.
Vorbereitung für den ersten Abend zu zehnt
Viel braucht es nicht, aber ein paar Minuten Vorlauf sparen euch das übliche Gestochere in den ersten zehn Minuten.
- Alle starten im Browser, das geht ohne Konto und ohne Installation.
- Wer das Programm möchte: eine Datei je System für Windows, macOS und Linux, frei zugänglich ohne Kauf.
- Nutzername und Figur vorher anlegen, das Dev-Profil bleibt im Browser liegen.
- Steuerung einmal durchsagen: W, A, S, D laufen, Maus umsehen, Shift schnell, M Karte, P Handy, T sprechen, Esc Menü.
- Mikrofon freigeben, wenn ihr den Figuren mit eigener Stimme antworten wollt.
Wann sich der Alleingang trotzdem lohnt
Der Story-Modus hängt am Singleplayer-Paket, und er ist der Teil des Spiels, der eine Richtung vorgibt: ein neuer Job, eine Insel, auf der zwischen ganz normalen Aufträgen etwas nicht stimmt. Was davon schon steht, beschreibt Der Story-Modus.
Im Koop fällt dieser rote Faden weg, dafür bekommt ihr die Insel als offenen Raum: Anleger, Inseldorf, Übungsplatz, Schutzhöhle, Aussichtspunkt und die übrigen Orte auf der Handy-Karte. Wer die Gegend vorher einmal allein abgelaufen ist, führt den Rest der Gruppe hinterher deutlich entspannter. Den Einstieg dafür beschreibt Die erste Nacht überleben.
Häufige Fragen
Wie viele Leute passen in eine Koop-Lobby?
Bis zu zehn Personen auf derselben Insel. So steht es auf der Spielseite und in der Beschreibung des Multiplayer-Pakets.
Ist der Story-Modus im Multiplayer-Paket enthalten?
Nein. Das Multiplayer-Paket für 19,99 Euro bringt die Koop-Lobby, aber keinen Story-Modus. Den gibt es im Singleplayer-Paket oder im Bündel für 49,99 Euro.
Braucht jeder Mitspieler einen Lizenzschlüssel?
Der Schlüssel schaltet den Multiplayer in deinem Konto frei. Das Einlösen im Spiel ist allerdings noch in Entwicklung, und der Browser-Prototyp läuft derzeit ohne Konto und ohne Lizenz.
Wo wird der Spielstand im Koop gespeichert?
Online beim Island-Server, nicht auf eurem Gerät. Solange das Spiel Prototyp ist, kann ein alter Stand nach einem Update unbrauchbar werden.
Können wir im Koop im Browser spielen oder brauchen wir das Programm?
Beides geht. Im Browser läuft es auf dem Rechner und auf dem Handy, dazu gibt es Dateien für Windows, macOS und Linux. Das Programm holt sich Updates beim Start selbst.