Natur und Umweltschäden

Riffe, Salzteiche und Bauschäden: die Natur um Epstein Island

Die beiden Inseln vor dem Ostende von St. Thomas liegen mitten in einem Meeresschutzgebiet von 9,6 Quadratkilometern 1. Hier steht, was dort an Riffen, Salzteichen und geschützten Arten dokumentiert ist und was die Bauarbeiten von 2016 bis 2019 daran verändert haben 2,5.

Stand: 16. September 202610 Min. Lesezeit16 Quellen

Inhalt
  1. Epstein Island liegt mitten in einem Meeresschutzgebiet
  2. Die Natur um die beiden Inseln in Zahlen
  3. Riffe und Seegras: ein Messpunkt liegt direkt vor Little St. James
  4. Salzteiche, Schildkröten, ein seltener Kaktus und die Jungferninsel-Boa
  5. Was im Reservat St. James gilt
  6. Was die Bauarbeiten auf Great St. James an der Natur hinterlassen haben
  7. Schutz und Eingriffe im Zeitverlauf
  8. Die Hurrikane von 2017 und was sie an Land und im Wasser anrichteten
  9. Passat, Sturmsaison und der Meeresspiegel
  10. Kurzer Test zur Natur um die Inseln
  11. Was der Nachbau im Spiel von der Natur zeigt
  12. Häufige Fragen
  13. Quellen und Belege
Einordnung. Dieser Artikel beschreibt die echte Insel Little St. James anhand öffentlicher Quellen: Gerichtsakten, Behördenmitteilungen und Berichte großer Medien. Epstein Island Game ist ein satirisches Spiel; was dort passiert, ist erfunden und kein Bericht über reale Ereignisse. Beide Ebenen bleiben hier getrennt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Gewässer um beide Inseln gehören zu den St. Thomas East End Reserves, einem Verbund von 9,6 Quadratkilometern aus Mangroven, Salzteichen, Lagunen, Riffen und Cays 1.
  • Das Teilgebiet St. James reicht bis an die Nordwestküste von Little St. James und schließt Great St. James bis zur mittleren Hochwasserlinie ein 2.
  • Ohne Genehmigung des zuständigen Kommissars darf dort kein Meerestier und kein anderes Wildtier entnommen werden 2.
  • Als größtes Umweltproblem auf Great St. James nannte die Aufsicht 2019 nicht die Bauten, sondern die Erosion nach dem Schlagen der Wege 5.
  • Aus dem Vergleich vom 1. Dezember 2022 sind 450.000 Dollar für die Behebung der Umweltschäden rund um Great St. James gebunden 8.

Epstein Island liegt mitten in einem Meeresschutzgebiet

Das Land der beiden Inseln ist Privatbesitz, das Wasser ringsum ist es nicht. Little St. James und Great St. James liegen innerhalb der St. Thomas East End Reserves, kurz STEER, die das Ministerium für Planung und natürliche Ressourcen der Jungferninseln verwaltet 1,2.

Der Verbund umfasst 9,6 Quadratkilometer und besteht aus drei Teilgebieten: Cas Cay mit der Mangrovenlagune, Great St. James und der Salzteich Compass Point 1. Geschützt sind Mangrovenwälder, Seegraswiesen, Salzteiche, Lagunen, Riffe und Cays 1. Als Gebiet von besonderem Interesse wurden diese Lebensräume schon 1979 ausgewiesen, die drei Reservate selbst folgten 1994 1,2.

Der Zuschnitt ist für die Frage nach den Inseln entscheidend. Das Teilgebiet St. James beginnt an der Ostgrenze von Cas Cay, reicht bis zur Nordwestküste von Little St. James, umfasst Great St. James bis zur mittleren Hochwasserlinie und endet im Norden an Cabrita Point 2. Innerhalb dieser Grenzen liegen fünf Cays in Privatbesitz, darunter beide Epstein-Inseln 2.

St. James ist das größte der drei Teilgebiete und der am stärksten befahrene Abschnitt; Freizeit- und Berufsboote sind dort täglich unterwegs 2. Eine Fachdatenbank führt die Meeresfläche des Reservats mit rund sieben Quadratkilometern und stuft den Schutzgrad als stark einschränkend ein 13.

Der bekannteste Punkt im Gebiet ist Christmas Cove an der Westseite von Great St. James. Der Verkaufsprospekt von 2022 beschrieb die Nachbarinsel als weitgehend unbebaut und die Bucht als Meeresschutzgebiet 14.

Gut zu wissenPrivatinsel und Schutzgebiet schließen einander nicht aus: Das Land gehört einem Eigentümer, das Wasser darum herum steht unter Aufsicht der Umweltbehörde.

Die Natur um die beiden Inseln in Zahlen

Fläche der drei Reservate zusammen
9,6 Quadratkilometer1
Ausweisung als Gebiet von besonderem Interesse
19791
Einrichtung der drei Reservate und Wildschutzgebiete
19942
Hartkorallen im Schutzgebiet nachgewiesen
rund 45 Arten2
Korallen-Dauerbeobachtung im Gebiet, einer davon vor Little St. James
zwei Messpunkte2
seit diesem Tag ist die Jungferninsel-Boa bundesweit gelistet
13. Oktober 197012
aus dem Vergleich für die Sanierung rund um Great St. James
450.000 Dollar8

Riffe und Seegras: ein Messpunkt liegt direkt vor Little St. James

Die flachen Bereiche des Schutzgebiets tragen Korallenriffe und Hartböden, wie sie für die Jungferninseln und die Kleinen Antillen typisch sind. Eine meeresbiologische Bestandsaufnahme von 2008 kam auf rund 45 Arten von Hartkorallen, darunter die bedrohten Arten Elchgeweihkoralle und Hirschhornkoralle 2.

Das Territorium unterhält ein Programm zur Dauerbeobachtung der Riffe. Zwei seiner Messpunkte liegen im Schutzgebiet: einer am Coculus Rock, der andere vor Little St. James 2. Die Messreihe zeigt, was die Riffe der Region in zwei Jahrzehnten getroffen hat.

2005 führten ungewöhnlich warme Wassertemperaturen zu einer Korallenbleiche und einem anschließenden Krankheitsausbruch, der die Korallenbedeckung im Flachwasser der Jungferninseln um 40 Prozent verringerte 2. Im Schutzgebiet selbst lagen die Verluste je nach Lebensraum zwischen etwa 15 Prozent auf gemischtem Hartboden und über 50 Prozent auf Riffen mit dichten Sternkorallen 2. Weitere, mildere Bleichen folgten 2010 und 2019 2.

Seit 2019 kommt auf St. Thomas eine Korallenkrankheit dazu, die Gewebeverluste bei Steinkorallen auslöst. Sie gilt als besonders ansteckend, betrifft viele Arten und führt häufig zum Absterben ganzer Kolonien; der Erreger war bis 2022 unbekannt 2.

Dazu kommen örtliche Belastungen: Sediment und Schadstoffe vom Land, Ankerschäden und Schiffsschrauben, die Seegraswiesen aufreißen 2. An dieser Stelle berühren sich Naturschutz und Baugeschehen unmittelbar, denn Sedimentfahnen von Bauarbeiten an der Küste können Seegras und Korallen überdecken und ihnen das Licht nehmen 2.

Salzteiche, Schildkröten, ein seltener Kaktus und die Jungferninsel-Boa

Salzteiche gelten auf den Jungferninseln als bedrohter Lebensraumtyp. Sie fangen Regenwasser, Treibgut und Schadstoffe auf und schirmen Korallen und Seegras gegen das ab, was vom Land kommt 2. Sie sind Rast-, Futter- und Brutplatz für heimische Vögel und Zugvögel und beherbergen die bundesweit gelistete Jungferninsel-Boa 2.

Für Great St. James selbst nennt eine lokale Stellungnahme von 2005 vier Salzteiche, ein Saumriff, Nistplätze von Suppenschildkröten an der einzigen echten Sandbucht und eine seltene Kaktusart an den Klippen; sie beruft sich auf eine Bodenkartierung, nach der rund 60 Prozent der Inselfläche aus Geröll, Steinen und Felsrippen an steilen Hängen bestehen. Diese Angaben stehen nur in dieser einen lokalen Quelle, deren Archivseite nicht mehr öffentlich erreichbar ist; sie tragen hier deshalb keine Quellennummer.

Belegt ist dagegen, was die Behörde bei der Prüfung des Bauvorhabens vorfand. Der Antrag auf eine große Küstenschutzgenehmigung von Anfang 2017 behandelte Ausgleichsmaßnahmen für bedrohte Korallen und für die Jungferninsel-Boa, die bei Ortsterminen auf Great St. James gesichtet worden war, und hielt fest, dass der Zugang zur Uferlinie einschließlich Christmas Cove öffentlich bleibt 4.

Die Boa steht seit dem 13. Oktober 1970 auf der bundesweiten Liste gefährdeter Arten 12. 2020 schlug die US-Naturschutzbehörde vor, sie in die niedrigere Kategorie herabzustufen, zog diesen Vorschlag am 27. September 2023 aber zurück: Neue Erhebungen deuteten darauf hin, dass eine der Teilpopulationen erloschen ist, und die Art erfülle weiterhin die Kriterien der höchsten Schutzstufe 12.

Der Wildtierplan der Jungferninseln nennt als Hauptgrund für den Rückgang der Boa den Verlust ihres Lebensraums am Ostende von St. Thomas durch Bebauung 3. Derselbe Plan führt Great St. James als eine von drei Inseln, deren Ankauf für das Schutzgebietssystem Vorrang hätte 3.

Was im Reservat St. James gilt

RegelGrundlage
Meerestiere und andere Wildtiere dürfen ohne Genehmigung des Kommissars nicht entnommen werdenTitel 12, Regelwerk 96-3 2
Köderfischfang mit Wurfnetz ab einem Viertelzoll Maschenweite, nur innerhalb von 50 Fuß vor der Küste und nicht an Cow and Calf Rocks, mit GenehmigungTitel 12, Regelwerk 96-4 2
Angeln mit Haken und Leine nur mit GenehmigungTitel 12, Regelwerk 96-4 2
Ankern außerhalb der ausgewiesenen Zonen zählt zu den benannten Hauptbelastungen des GebietsManagementplan 2023 2
Der Zugang zur Uferlinie einschließlich Christmas Cove bleibt öffentlichBauantrag von 2017 4

Eine ältere lokale Darstellung nennt die Genehmigung für den Köderfischfang als monatlich zu beantragen. In den heute abrufbaren Regeltexten steht diese Frist nicht, deshalb bleibt sie ohne Quellennummer.

Was die Bauarbeiten auf Great St. James an der Natur hinterlassen haben

Im Mai 2019 bestätigte das Umweltministerium, dass auf Great St. James ohne Genehmigung gearbeitet werde, und zwar zum dritten Mal in ebenso vielen Jahren 4. Als größtes Umweltproblem galt der Behörde dabei nicht, was gebaut wurde, sondern was das Anlegen der Wege in Gang setzte: Erosion 5.

Diese Gewichtung ergibt auf einer steilen Kleininsel Sinn. Geschlagene Schneisen an Hängen legen Boden frei, Regen trägt ihn ab, das Material landet im Wasser und legt sich auf Korallen und Seegras 2. Der Managementplan führt Bodenabtrag aus dem Umland als erste von sechs Bedrohungsgruppen 2.

Im Juli 2019 zählte der zuständige Kommissar auf, was trotz des Baustopps vom Dezember 2018 entstanden war: zusätzliche Fahrwege in übermäßiger Zahl, zwei Molen und Material, das in unterseeisches Land geschüttet worden war 6. Das Höchstbußgeld lag damals bei 10.000 Dollar je Tag 6.

Am 19. Oktober 2019 kontrollierten Bundesumweltbehörde und Inselbehörde gemeinsam vor Ort. Die Innenrevision der US-Umweltbehörde prüfte zur selben Zeit Bestechungsvorwürfe gegen die Aufsicht, fand keine Belege, schloss den Fall und reichte Befunde zu Verstößen gegen Bundesgewässer- und Abfallrecht an die Inselbehörde weiter 7.

Im Vergleich, den die Generalstaatsanwaltschaft der Jungferninseln am 1. Dezember 2022 mit dem Nachlass schloss, taucht die Natur als eigener Posten auf. Generalstaatsanwältin Denise N. George teilte mit, der Nachlass zahle 450.000 Dollar, um die Umweltschäden rund um Great St. James zu beheben 8. Dieselbe Mitteilung hält fest, dass für die Bauvorhaben Überreste jahrhundertealter Bauten versklavter Arbeiter abgeräumt wurden 8.

Was von dieser Sanierung ausgeführt wurde und in welchem Zustand die Flächen heute sind, ist nicht öffentlich dokumentiert 8.

Schutz und Eingriffe im Zeitverlauf

Nur Ereignisse mit Bezug auf Lebensräume und Umweltrecht, ohne die Eigentums- und Baugeschichte der Inseln.

  1. Gebiet von besonderem Interesse

    Die Lebensräume am Ostende von St. Thomas werden als Gebiet von besonderem Interesse ausgewiesen 1.

  2. Drei Reservate

    Cas Cay mit Mangrovenlagune, St. James und Compass Point Salt Pond werden als Meeresreservate und Wildschutzgebiete eingerichtet 2.

  3. Bleiche und Krankheitswelle

    Warmes Wasser löst eine Korallenbleiche aus; die Korallenbedeckung im Flachwasser der Jungferninseln geht um 40 Prozent zurück 2.

  4. Streit um Christmas Cove

    Der Antrag für eine schwimmende Bar in der Bucht wird als unvereinbar mit den Zielen des Reservats bewertet und gibt den Anstoß für den ersten Managementplan 2.

  5. Wege ohne Genehmigung

    Auf Great St. James werden Wege geschlagen und Flächen abgetragen, ohne dass die nötige Küstenschutzgenehmigung vorliegt 6.

  6. Hurrikan Irma

    Der Sturm zieht über die nördlichen Jungferninseln; St. Thomas und St. John verlieren fast ihren gesamten Blattbestand 9.

  7. Hurrikan Maria

    Zwei Wochen später trifft Maria die Region; der Schaden für Puerto Rico und die Jungferninseln wird auf rund 90 Milliarden Dollar geschätzt 10.

  8. Neue Korallenkrankheit

    Auf St. Thomas wird erstmals die Gewebeverlustkrankheit der Steinkorallen gemeldet 2.

  9. Gemeinsame Kontrolle

    Bundes- und Inselbehörde prüfen Great St. James gemeinsam vor Ort 7.

  10. Geld für die Sanierung

    Der Vergleich der Generalstaatsanwaltschaft bindet 450.000 Dollar für die Behebung der Umweltschäden 8.

  11. Neuer Managementplan

    Das Umweltministerium legt einen überarbeiteten Managementplan für die drei Reservate vor und benennt den Meeresspiegel als größtes Risiko 2.

Die Hurrikane von 2017 und was sie an Land und im Wasser anrichteten

Am 6. September 2017 überquerte Irma die nördlichen Jungferninseln. Beim Landfall auf Virgin Gorda schätzte das Hurrikanzentrum die Stärke auf 155 Knoten 9. An einer Messstelle auf Buck Island vor St. Thomas wurden 92 Knoten Dauerwind und eine Böe von 119 Knoten aufgezeichnet 9.

Für St. Thomas und St. John hält der Bericht flächendeckende katastrophale Schäden fest, dazu die Beobachtung, dass beide Inseln fast ihr gesamtes Laub verloren 9. Feuer- und Polizeiwachen stürzten ein, Krankenhäuser wurden schwer beschädigt 9.

Zwei Wochen später traf Maria die Region. Der Sturm ging am 20. September 2017 im Südosten von Puerto Rico mit 135 Knoten an Land; die Schäden in Puerto Rico und den Jungferninseln schätzt das Hurrikanzentrum auf rund 90 Milliarden Dollar 10.

Unter Wasser folgte eine Bergungsaktion für Korallen. Nach den Stürmen wurden in Puerto Rico und auf St. Thomas mehr als 7.500 Korallen an 28 zusätzlichen Standorten wieder befestigt, gefördert von der US-Ozeanbehörde und einer Naturschutzstiftung 11.

Die Landnatur der kleinen Inseln traf es besonders hart. Der Wildtierplan hält fest, dass die Bestände auf den Cays wegen ihrer geringen Größe von den Stürmen 2017 überproportional betroffen waren 3. Für die Boa kommt hinzu, dass Straßen und Bebauung ihr den Ausweichweg versperren 3.

Ein Nebenschauplatz betrifft die Versorgung der Inseln. Ein Lastkahn von 70 Fuß, der mit Epstein in Verbindung stand und in einer Marina auf St. Thomas lag, soll dort bei Irma schwere Schäden verursacht haben; die Marina klagte auf 160.473 Dollar Reparaturkosten und über 70.000 Dollar für Notinstandsetzungen 16. Die Angabe stammt aus einem einzigen Bericht der örtlichen Presse, der Ausgang ist nicht dokumentiert 16.

Passat, Sturmsaison und der Meeresspiegel

Das Wetter der Jungferninseln bestimmt der Passat, der von Ost nach West über den tropischen Atlantik weht. Im Winter fällt er kräftiger aus und bringt weniger Regen, im Sommer gibt es mehr Regen bei leichteren Winden 15.

Im Sommer nähern sich gelegentlich tropische Stürme oder Hurrikane von Osten und Süden 15. Das Schutzgebiet hat dafür eine eigene Zone: Dort ist Ankern erst ab 96 Stunden vor dem erwarteten Landfall erlaubt, sonst gilt der Bereich als Bewahrungszone 2.

Für die kommenden Jahre nennt der Managementplan den Meeresspiegel als größte Sorge. Eine Verwundbarkeitsanalyse von 2023 stuft den größten Teil der Grenze zwischen Land und Wasser im Gebiet als hoch verwundbar ein, vor allem gegenüber dem Anstieg des Meeresspiegels 2.

Weil Straßen, Marinas und Bebauung dicht an der Wasserlinie stehen, fehlt der Küste der Raum, landeinwärts auszuweichen; der Plan rechnet deshalb mit dem Verlust von Mangroven und Feuchtflächen 2. Jeder neue Eingriff an der Uferlinie der beiden Privatinseln trifft also auf ein System mit wenig Spielraum 2.

Wie es weitergeht, hängt am nächsten Bauvorhaben. Was seit dem Eigentümerwechsel beantragt wurde, steht in Verkauf 2023, die Bauakte der Nachbarinsel in Great St. James.

Kurzer Test zur Natur um die Inseln

  1. Frage 1 von 3

    Wie groß ist der Schutzgebietsverbund, in dem die beiden Inseln liegen?

  2. Frage 2 von 3

    Was galt der Behörde 2019 als größtes Umweltproblem auf Great St. James?

  3. Frage 3 von 3

    Welche geschützte Tierart wird im Bauantrag von 2017 ausdrücklich behandelt?

Im Spiel

Was der Nachbau im Spiel von der Natur zeigt

Epstein Island Game spielt auf einer erfundenen Insel und ist Satire. Der Nachbau zeigt Fels, Strand, Steg und Gebäude, er bildet aber weder ein Schutzgebiet noch reale Lebensräume ab. Wenn du dort über die Wege läufst, läufst du durch eine Kulisse, nicht durch die Karibik.

Das Spiel läuft in Version 0.12.0 im Browser und als Paket für Windows, macOS und Linux. Der Singleplayer mit Story-Modus kostet 39,99 Euro, der Multiplayer 19,99 Euro, beides zusammen 49,99 Euro, jeweils einmalig. Den Schlüssel bekommst du per Mail, und du hast 14 Tage Widerruf. Im Koop seid ihr bis zu zehn Leute.

Häufige Fragen

Liegt Epstein Island in einem Naturschutzgebiet?

Die Insel selbst ist Privatland, die Gewässer ringsum gehören zu den St. Thomas East End Reserves. Die Grenze des Teilgebiets St. James reicht bis an die Nordwestküste von Little St. James und umfasst Great St. James bis zur mittleren Hochwasserlinie 1,2.

Darf man in dem Gebiet fischen?

Nur eingeschränkt. Ohne Genehmigung des Kommissars darf kein Meerestier entnommen werden; mit Genehmigung sind Angeln mit Haken und Leine und Köderfischfang mit Wurfnetz nahe der Küste möglich, nicht aber an Cow and Calf Rocks 2.

Welche geschützten Arten sind rund um die Inseln dokumentiert?

Rund 45 Arten von Hartkorallen einschließlich Elchgeweih- und Hirschhornkoralle, dazu die Jungferninsel-Boa, die bei Ortsterminen auf Great St. James gesichtet wurde und seit dem 13. Oktober 1970 bundesweit gelistet ist 2,4,12.

Welche Umweltschäden sind belegt?

Wege und Abtragungen ohne Genehmigung ab 2016, dazu zusätzliche Fahrwege, zwei Molen und Aufschüttungen in unterseeischem Land trotz Baustopp; als Hauptproblem galt die Erosion. 2022 wurden 450.000 Dollar für die Behebung gebunden 5,6,8.

Wie stark trafen die Hurrikane von 2017 die Region?

Irma zog am 6. September 2017 über die nördlichen Jungferninseln und hinterließ auf St. Thomas und St. John katastrophale Schäden; beide Inseln verloren fast ihr gesamtes Laub 9. Maria folgte am 20. September 2017 10.

Gibt es Korallenriffe direkt an Little St. James?

Ja, das Korallen-Beobachtungsprogramm des Territoriums unterhält einen seiner beiden Messpunkte im Schutzgebiet direkt vor Little St. James 2.

Quellen und Belege

Die Nummern im Text verweisen auf diese Liste. Alle Quellen wurden am Stand-Datum des Artikels abgerufen.

  1. Marine Protected Areas, Coastal Zone ManagementVirgin Islands Department of Planning and Natural Resources, 2026-09-16 · Behörde
  2. St. Thomas East End Reserves (STEER) Management Plan 2023Virgin Islands Department of Planning and Natural Resources, 2023-05-01 · Behörde
  3. United States Virgin Islands Wildlife Action Plan, Volume 1: Management FrameworkVirgin Islands Department of Planning and Natural Resources, Division of Fish and Wildlife, 2022-10-01 · Behörde
  4. Unterlagen zum Bauvorhaben Great St. James aus der Veröffentlichung des Oversight-AusschussesU.S. House Committee on Oversight and Government Reform (über Roll Call), 2019-05-07 · Behörde
  5. DPNR planning visit to Epstein's islandThe Virgin Islands Daily News, 2019-07-13 · Presse
  6. Construction appears to continue on Great St. JamesThe Virgin Islands Daily News, 2019-07-09 · Presse
  7. Why agency's watchdog investigated Jeffrey EpsteinE&E News (Politico), 2020-07-10 · Presse
  8. U.S. Virgin Islands Attorney General Settles Sex Trafficking Case Against Estate of Jeffrey Epstein and Co-Defendants for Over $105 MillionDepartment of Justice, U.S. Virgin Islands, 2022-12-01 · Behörde
  9. Tropical Cyclone Report: Hurricane Irma (AL112017)NOAA National Hurricane Center, 2018-03-09 · Behörde
  10. Tropical Cyclone Report: Hurricane Maria (AL152017)NOAA National Hurricane Center, 2018-04-10 · Behörde
  11. Coral Assessment and Restoration Results Released for U.S. Caribbean After 2017 HurricanesNOAA National Centers for Coastal Ocean Science, 2018-05-01 · Behörde
  12. Endangered and Threatened Wildlife and Plants: Reclassifying the Virgin Islands Tree Boa From Endangered to Threatened, WithdrawalU.S. Fish and Wildlife Service (Federal Register), 2023-09-27 · Behörde
  13. St. James Marine Reserve and Wildlife SanctuaryProtectedSeas Navigator, 2026-09-16 · Sonstiges
  14. Jeffrey Epstein's Caribbean islands list for $125 millionBloomberg (über Boston.com), 2022-03-23 · Presse
  15. Virgin Islands National Park: Conditions, Weather and Trade WindsU.S. National Park Service, 2026-09-16 · Behörde
  16. Epstein's barge sued for damages during IrmaThe Virgin Islands Daily News, 2018-11-05 · Presse

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