Technik und Logistik

Epstein Island: wie Strom, Wasser und Nachschub auf die Insel kamen

Eine Privatinsel ohne Landebahn, ohne Wasserleitung und ohne eigenes Kraftwerk muss alles herbeischaffen: Strom, Trinkwasser, Treibstoff, Ersatzteile, Personal. Für Little St. James lässt sich dieser Betrieb heute Stück für Stück nachzeichnen, aus einem Seekabelprojekt von 2005, einem Verkaufsexposee, Behördenakten und Rechnungen aus dem Aktenbestand des Justizministeriums 1,3,13.

Stand: 16. September 202610 Min. Lesezeit16 Quellen

Inhalt
  1. Kein Flugfeld: warum jede Schraube über das Wasser kam
  2. Die Versorgung in Stichworten
  3. Strom: von teuren Generatoren zum Seekabel nach Cabrita Point
  4. Wasser: Zisternenpflicht, Regenfang und eine eigene Entsalzung
  5. Die Versorgungspunkte auf der Inselkarte
  6. Treibstoff, Ersatzteile, Personal: was der Dauerbetrieb verlangt
  7. Chronik der Inseltechnik
  8. September 2017: wenn das Seekabel ins Nichts führt
  9. Kurzer Test zur Inseltechnik
  10. Stand 2026: eine Betonhalle mit Zisterne darunter
  11. Was davon im Spiel steht
  12. Häufige Fragen
  13. Quellen und Belege
Einordnung. Dieser Artikel beschreibt die echte Insel Little St. James anhand öffentlicher Quellen: Gerichtsakten, Behördenmitteilungen und Berichte großer Medien. Epstein Island Game ist ein satirisches Spiel; was dort passiert, ist erfunden und kein Bericht über reale Ereignisse. Beide Ebenen bleiben hier getrennt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Insel hat keine Landebahn. Erreichbar ist sie per Boot oder Hubschrauber, und ein Arbeitsboot mit der Kennung LSJ brachte Personal und Vorräte von St. Thomas herüber 2.
  • Um 2005 bezahlte Epstein ein Hybridkabel für Strom und Glasfaser bis Cabrita Point auf St. Thomas; vorher liefen Generatoren, deren Treibstoff Zehntausende Dollar im Monat kostete 1.
  • Trinkwasser kam aus einer Meerwasser-Umkehrosmoseanlage auf der Insel. Mails und Wartungsberichte dazu liegen in den Ende Januar 2026 veröffentlichten Akten des Justizministeriums 13.
  • Tankstelle und leistungsfähige Wasseraufbereitung stehen im Verkaufsexposee von 2022, einer Werbeschrift des Maklers, nicht in einer Behördenunterlage 3.
  • Nach Irma am 6. September und Maria am 20. September 2017 verloren mehr als 55.000 Kunden im Territorium den Strom; die letzten waren erst Mitte März 2018 wieder am Netz 6,7,8.
  • Der einzige Bauantrag des Käufers von 2023 ist eine Betonhalle mit Zisterne darunter, eingereicht im Dezember 2025 und im Februar 2026 noch unvollständig 11.

Kein Flugfeld: warum jede Schraube über das Wasser kam

Auf Little St. James gibt es keine Start- und Landebahn. Wer hin wollte, brauchte ein Boot oder einen Hubschrauber. Epsteins Maschinen setzten auf dem Cyril E. King Airport auf, dem Verkehrsflughafen von St. Thomas, und von dort ging es in der Luft weiter zum Landeplatz auf der Insel 2,1.

Für alles, was nicht mitflog, gab es ein Arbeitsboot. Ein Hafenmitarbeiter beschrieb gegenüber CBS News ein Boot mit den drei Buchstaben LSJ, das Arbeitskräfte und Vorräte zwischen St. Thomas und der Insel hin und her fuhr 2. Die Kennung ist die Adresse der Insel auf dem Wasser.

Schweres Gerät passt in kein Arbeitsboot. Dafür gab es einen Transportkahn von 70 Fuß Länge, eingetragen auf eine Transportgesellschaft Epsteins; er lag im Herbst 2017 im Crown Bay Marina auf St. Thomas 4. Baumaterial, Fahrzeuge, Tanks und Maschinen kamen so auf die Insel.

Nach Unterlagen der US-Luftfahrtbehörde im Aktenbestand kaufte Epsteins Luftfahrtgesellschaft am 6. März 2012 eine Bell 430 für 1,58 Millionen US-Dollar 16. CBS News berichtet von zwei Hubschraubern, die von der Insel aus geflogen wurden 2.

Gut zu wissenWer die Insel technisch verstehen will, rechnet in Fahrten statt in Metern: Jede Lieferung ist eine Überfahrt.

Die Versorgung in Stichworten

Landebahn auf der Insel
Keine2
Kennung des Arbeitsboots von St. Thomas
LSJ2
Hybridkabel für Strom und Glasfaser nach Cabrita Point
um 20051
Generatortreibstoff je Monat vor dem Kabel
Zehntausende Dollar1
Trinkwasser aus Meerwasser, belegt durch Wartungsakten
Umkehrosmose13
Anteil der Haushalte im Territorium mit Zisterne
90 Prozent10
Betonhalle mit Zisterne, beantragt im Dezember 2025
8.800 Quadratfuß11

Strom: von teuren Generatoren zum Seekabel nach Cabrita Point

Am Anfang stand der Diesel. Die Insel lief auf Generatoren, und deren Treibstoff kostete nach Angaben eines früheren Auftragnehmers, der dort über sechs Jahre Technik betreute, Zehntausende Dollar im Monat 1. Das ist der Grundpreis für Abgeschiedenheit.

Um 2005 kippte die Rechnung. Epstein zahlte der Wasser- und Stromversorgung des Territoriums dafür, statt des ursprünglich vorgesehenen Kabels ein deutlich teureres Hybridkabel zu bestellen, das Strom und Glasfaser in einem Strang führt. Es verbindet die Insel mit Cabrita Point am Ostende von St. Thomas 1.

Mit dem Kabel allein war es nicht getan. Der Telefonanbieter hatte jenseits der Cowpet Bay keine Glasfaser liegen, also bezahlte Epstein auch den Ausbau auf St. Thomas 1. Der frühere Auftragnehmer nannte die Kosten astronomisch.

Vorher hing die Insel an einer Richtfunkschüssel, die Signale vom Crown Mountain empfing und Gespräche abreißen ließ 1. Wie weit die Eile ging, zeigt eine Randnotiz: Ein Telefonanschluss zu einer abgelegenen Cabana kostete rund 25.000 US-Dollar, und eine Trommel mit 2.000 Fuß Glasfaser kam per Expressfracht aus Florida, weil der Seeweg eine Woche gedauert hätte 1.

Technisch ist das eine simple Abwägung. Ein Seekabel ist einmal sehr teuer und danach billig, Dieselbetrieb ist billig zu installieren und dauerhaft teuer. Wer bleibt, rechnet in Jahren und landet beim Kabel. Die Lage im Gelände zeigt die Karte der Gebäude.

Wasser: Zisternenpflicht, Regenfang und eine eigene Entsalzung

In den Amerikanischen Jungferninseln ist Süßwasser knapp, und das Baurecht zieht daraus eine harte Konsequenz. Seit dem 1. Mai 1964 darf dort kein Gebäude ohne Anschluss an das Trinkwassernetz errichtet oder erweitert werden, wenn der Eigentümer nicht für eine eigene Versorgung sorgt, also für einen Brunnen oder eine Regenfangfläche mit Zisterne 9.

Die Mindestgrößen stehen im Gesetz: 10 Gallonen nutzbares Zisternenvolumen je Quadratfuß Dachfläche bei eingeschossigen Wohnhäusern, Apartments und Hotels, 15 Gallonen ab zwei Geschossen, 4,5 Gallonen bei anderen Gebäuden 9. Nach Angaben der Planungs- und Umweltbehörde haben schätzungsweise 90 Prozent der Haushalte im Territorium eine aktive Zisterne mit Regenfang 10.

Little St. James ging darüber hinaus und entsalzte Meerwasser. Belegt ist das durch Unterlagen aus dem Aktenbestand, den das Justizministerium Ende Januar 2026 veröffentlichte: Eine Mail vom 8. Mai 2013 nennt im Betreff die Umkehrosmoseanlage der Insel und beschreibt einen zu hohen pH-Wert, der eine zusätzliche Dosierpumpe nötig machte 13.

Ein Servicebericht vom Februar 2014, verfasst von einer Firma aus Florida, listet Kalibrierung der Messtechnik, das Ansetzen der Vorbehandlungschemie und den Austausch der Schlauchleitung an der Schwefelsäure-Dosierpumpe auf 13. Das ist Alltag einer solchen Anlage: Membranen verkalken, Sonden driften, die Chemie muss stimmen.

Am 6. Dezember 2018 ging eine Überweisung über 4.373,17 US-Dollar an einen Anbieter für Meerwasser-Umkehrosmose in Florida: sechs Fässer Schwefelsäure zu je 55 Gallonen samt Fracht, Material für Leitfähigkeitssonden und ein Ersatz-pH-Sensor für die Anlage 13. Säure senkt den pH-Wert des Rohwassers und verhindert Kalk auf den Filtermembranen. Im Februar 2026 wurde daraus im Netz eine andere Lesart; die Unterlagen selbst geben nur Wartung her 13.

Das Verkaufsexposee von 2022 spricht knapper von einer leistungsfähigen Wasseraufbereitung 3. Auf Satellitenbildern der Jahre 2019 bis 2025 fiel ein Becken auf, vermutlich die einzige Süßwasserquelle der Bewohner, das fast leergelaufen war und bis 2025 wieder gefüllt wurde 12.

Die Versorgungspunkte auf der Inselkarte

Die Marken liegen auf der Karte des Spiels, einem Nachbau. Daneben steht, was zur echten Insel belegt ist.

Karte der Insel aus dem Spiel, ein Nachbau von Little St. James
  1. Vor dem Seekabel lief die Insel auf Generatoren, deren Treibstoff nach Angaben eines früheren Auftragnehmers Zehntausende Dollar im Monat kostete 1.

    Im Nachbau ein Technikbau über dem Hafen.

  2. Mails und Serviceberichte aus dem Aktenbestand belegen eine Meerwasser-Umkehrosmoseanlage, betreut ab spätestens 2013 13.

    Im Nachbau ein Anlagenblock neben den Tanks.

  3. Der Servicebericht von Februar 2014 nennt den Austausch der Leitung an der Säurepumpe 13.

    Im Nachbau ein Technikkasten am Hang.

  4. Das Baurecht des Territoriums verlangt für Gebäude ohne Netzanschluss eine eigene Versorgung aus Brunnen oder Regenfang mit Zisterne 9.

    Im Nachbau offen sichtbar hinter der Halle.

  5. Eine Tankstelle führt das Verkaufsexposee von 2022 auf; die Angabe stammt aus der Maklerbeschreibung, nicht aus einer Behördenakte 3.

    Im Nachbau eine Zapfstelle für Inselfahrzeuge.

  6. Der private Anleger steht ebenfalls im Exposé; über ihn liefen Personal, Vorräte und schweres Material 3,2.

    Im Nachbau der Ankunftspunkt am Steg.

  7. Ohne Landebahn war der Hubschrauber vom Flughafen auf St. Thomas der schnelle Weg auf die Insel 2.

    Im Nachbau eine Landefläche mit Treppe.

  8. Menschen wohnten und arbeiteten dauerhaft auf der Insel; noch für 2025 wird ein Becken als vermutlich einzige Süßwasserquelle der Bewohner beschrieben 12.

    Im Nachbau der Wirtschaftshof abseits der Villen.

Die Karte stammt aus dem Spiel; die Lage der Orte folgt dem Nachbau, nicht einer Vermessung.

Treibstoff, Ersatzteile, Personal: was der Dauerbetrieb verlangt

Wie viel Technik auf der Insel stand, lässt sich am ehesten am Verkaufsexposee ablesen, und genau dort ist Vorsicht geboten. Die Beschreibung, die 2022 in den Markt ging, zählt für die 71,6 Acres unter anderem einen Helipad, einen privaten Anleger, eine Tankstelle, eine leistungsfähige Wasseraufbereitung, zwei Pools, den Hauptkomplex, vier Gästevillen, drei Privatstrände, einen Fitnessraum und eine Tiki-Hütte auf 3. Das ist eine Werbeschrift; sie belegt die Ausstattung nicht amtlich.

Eine Zusammenfassung von 2023 ergänzt aus derselben Vermarktung ein Kino und eine Lagune mit Flamingos 15. Für die Versorgungsfrage zählen zwei Punkte: die Tankstelle, also ein Tanklager auf der Insel, und die Wasseraufbereitung, also Chemie, Membranen und Ersatzteile im Regal.

Daraus folgt ein Rhythmus. Diesel und Chemikalien kommen in Fässern und auf Paletten über Anleger und Lastkähne 4,3. Serviceleute arbeiten nach Wetterfenstern, und Ersatzteile lagern vor Ort, weil eine ausgefallene Pumpe sonst tagelang ausfällt.

Und es braucht Menschen. Auf der Insel lebte und arbeitete Personal, das die Anlagen betreute; noch 2025 werden Bewohner als Nutzer des Süßwasserbeckens beschrieben 1,12. Auf Great St. James blieb die geplante Anlage samt Lastkahnanleger und Stromkabel im Antragsstadium stecken.

Chronik der Inseltechnik

Die Einträge folgen Behördenakten, Gerichtsunterlagen und der Berichterstattung aus dem Territorium.

  1. Kauf der Insel

    Epstein erwirbt Little St. James und meldet sie später als Hauptwohnsitz an 11.

  2. Hybridkabel statt Generatorbetrieb

    Epstein bezahlt ein kombiniertes Strom- und Glasfaserkabel bis Cabrita Point und zusätzlich den Glasfaserausbau auf St. Thomas jenseits der Cowpet Bay 1.

  3. Hubschrauber für die Pendelstrecke

    Nach Unterlagen der Luftfahrtbehörde kauft Epsteins Luftfahrtgesellschaft eine Bell 430 für 1,58 Millionen US-Dollar 16.

  4. Ärger mit dem pH-Wert

    Eine Mail aus dem Aktenbestand beschreibt zu hohe pH-Werte in der Umkehrosmoseanlage und den Einbau einer Säuredosierpumpe 13.

  5. Servicebericht zur Entsalzung

    Eine Firma aus Florida dokumentiert Kalibrierung, Chemieansatz und Wartung an der Dosierpumpe der Anlage 13.

  6. Liegevertrag im Crown Bay Marina

    Der 70 Fuß lange Transportkahn bekommt einen Liegeplatz, drei Tage vor Irma 4.

  7. Irma und Maria

    Irma zieht als Kategorie 5 über die nördlichen Jungferninseln, zwei Wochen später trifft Maria die Region 6,7.

  8. Säure für die Anlage

    Eine Überweisung über 4.373,17 US-Dollar bezahlt sechs Fässer Schwefelsäure, Sondenmaterial und einen pH-Sensor für die Umkehrosmoseanlage 13.

  9. Ausstattung im Exposé

    Die Verkaufsbeschreibung nennt Anleger, Helipad, Tankstelle und leistungsfähige Wasseraufbereitung 3.

  10. Antrag für eine Betonhalle

    Der neue Eigentümer beantragt eine Hauptgenehmigung der Küstenzonenverwaltung für eine Halle von 8.800 Quadratfuß mit Zisterne unter dem Boden 11.

September 2017: wenn das Seekabel ins Nichts führt

Am 6. September 2017 zog Hurrikan Irma als Sturm der Kategorie 5 über die nördlichen Jungferninseln. In Charlotte Amalie wurden Dauerwinde von 51 Knoten und Böen bis 85 Knoten gemessen; das National Hurricane Center hielt für St. Thomas und St. John weitflächige katastrophale Schäden fest 5,6.

Zwei Wochen später, am 20. September 2017, traf Hurrikan Maria als hoher Sturm der Kategorie 4 auf den Südosten Puerto Ricos und streifte die Jungferninseln 7.

Für die Versorgung war das die eigentliche Probe. Nach Darstellung der Territorialregierung verloren mehr als 55.000 Kunden der Wasser- und Stromversorgung ihren Anschluss; rund 90 Prozent waren zu Weihnachten 2017 wieder am Netz, die übrigen erst bis Mitte März 2018 8. Für Sofortmaßnahmen erstattete FEMA der Versorgung 679 Millionen US-Dollar; für den Wiederaufbau war vorgesehen, wichtige Leitungen unter die Erde zu legen und die Anlagen auf 200 Meilen pro Stunde auszulegen 8.

Daraus folgt die unbequeme Seite des Seekabels: Der Anschluss ist nur so belastbar wie das Netz dahinter. In solchen Wochen zählt wieder, was vorher wie Ballast aussieht, nämlich Generator, Treibstofflager und Zisterne 8,9.

Auch der Nachschubweg bekam 2017 einen Riss. Die Marina im Crown Bay verklagte die Transportgesellschaft vor dem US-Bundesgericht auf 160.473 US-Dollar Reparaturkosten und über 70.000 US-Dollar für Notreparaturen: Der Transportkahn sei vor Irma unzureichend gesichert gewesen und habe Betonstege, Pfähle und Beschläge schwer beschädigt 4. Das ist der Vortrag der Klägerseite; zum Ausgang liegt hier nichts vor. Die Abfolge ordnet die Zeitleiste der Insel ein.

Kurzer Test zur Inseltechnik

  1. Frage 1 von 3

    Womit wurde Little St. James vor dem Seekabel mit Strom versorgt?

  2. Frage 2 von 3

    Wo endet das um 2005 verlegte Kabel auf St. Thomas?

  3. Frage 3 von 3

    Wozu diente die Schwefelsäure, die 2018 auf die Insel geliefert wurde?

Stand 2026: eine Betonhalle mit Zisterne darunter

Der Käufer von 2023 hat bis heute genau einen Bauantrag gestellt, und der betrifft die Versorgung. Im Dezember 2025 ging bei der Küstenzonenverwaltung ein Antrag auf eine Hauptgenehmigung für eine Lagerhalle von 8.800 Quadratfuß ein. Die Unterlagen beschreiben den Umbau einer bestehenden Halle mit Stahlrahmen zu einer Betonhalle mit neuer Betonzisterne unter dem Hallenboden; die Planzeichnungen zeigen mehrere kleinere Metallhallen, die einem halbrunden Betonbau weichen sollen 11.

Am 5. Februar 2026 erklärte CZM-Direktor Marlon Hibbert den Antrag für unvollständig, weil die Umweltprüfung fehle 11. Newsweek hielt im selben Monat fest, dass es sonst keine Bauanträge gibt 14. Das für 2025 angekündigte Resort mit 25 Zimmern ist nicht gebaut 11.

Ein Detail verdient Beachtung: Das Baurecht nimmt ausgerechnet Lagerhallen von der Mindestzisternenkapazität aus 9. Hier ist die Zisterne trotzdem eingeplant, unter dem Hallenboden 11. Für eine Insel ohne Wasserleitung ist Speicher die knappste Ware, und ein Hallenboden die billigste Decke darüber.

Dazu passt, was von außen zu sehen ist. Der Vergleich von Satellitenbildern 2019 bis 2025 fand an den Hauptbauten kaum Veränderung, aber ein kleines Bauwerk am Strand, eine Erweiterung Richtung Anleger und ein wieder gefülltes Becken 12. Gebaut wird also an der Infrastruktur, nicht am Resort. Was 2023 verkauft wurde, steht im Artikel zum Verkauf 2023.

Im Spiel

Was davon im Spiel steht

Epstein Island Game ist Satire auf einer erfundenen Insel, keine Rekonstruktion echter Ereignisse. Der Nachbau hat trotzdem eine Versorgungsecke: Generatorhaus, Pumpenhaus, Wassertanks, eine Zapfstelle und den Wirtschaftshof, dazu Steg und Landeplatz. Du kannst dort herumlaufen und sehen, wie eng Technik und Wohnen liegen.

Das Spiel läuft in Version 0.12.0 im Browser und als Paket für Windows, macOS und Linux, allein im Story-Modus oder im Koop mit bis zu zehn Leuten.

Häufige Fragen

Wie kam Strom auf Epstein Island?

Zuerst aus Dieselgeneratoren, deren Treibstoff nach Angaben eines früheren Auftragnehmers Zehntausende Dollar im Monat kostete. Um 2005 bezahlte Epstein ein Hybridkabel für Strom und Glasfaser bis Cabrita Point auf St. Thomas 1.

Woher kam das Trinkwasser auf Little St. James?

Aus einer Meerwasser-Umkehrosmoseanlage. Mails von 2013, ein Servicebericht von 2014 und eine Chemikalienrechnung von 2018 aus dem Aktenbestand des Justizministeriums belegen Betrieb und Wartung 13.

Hat die Insel eine Landebahn?

Nein. Little St. James ist nur per Boot oder Hubschrauber erreichbar; Flüge gingen zum Flughafen Cyril E. King auf St. Thomas und von dort weiter in der Luft 2.

Was war das Boot mit der Kennung LSJ?

Ein Arbeitsboot, das nach Schilderung eines Hafenmitarbeiters gegenüber CBS News Arbeitskräfte und Vorräte zwischen St. Thomas und der Insel beförderte 2.

Warum gibt es auf den Jungferninseln überall Zisternen?

Weil das Baurecht es seit dem 1. Mai 1964 für Gebäude ohne Anschluss an das Trinkwassernetz verlangt, mit Mindestgrößen je Quadratfuß Dachfläche 9. Schätzungsweise 90 Prozent der Haushalte im Territorium haben eine aktive Zisterne 10.

Was wurde im Dezember 2025 beantragt?

Eine Hauptgenehmigung der Küstenzonenverwaltung für eine Lagerhalle von 8.800 Quadratfuß aus Beton mit einer Zisterne unter dem Hallenboden. Am 5. Februar 2026 galt der Antrag als unvollständig, weil die Umweltprüfung fehlte 11,14.

Quellen und Belege

Die Nummern im Text verweisen auf diese Liste. Alle Quellen wurden am Stand-Datum des Artikels abgerufen.

  1. Contractor recalls 6 years on Epstein's islandThe Virgin Islands Daily News, 2019-07-22 · Presse
  2. Jeffrey Epstein's island: Residents share rumors surrounding Little Saint JamesCBS News, 2020-01-23 · Presse
  3. Financier buys Jeffrey Epstein's private islands, with plans to create a resortNPR (über Ideastream Public Media), 2023-05-04 · Presse
  4. Epstein's barge sued for damages during IrmaThe Virgin Islands Daily News, 2018-11-05 · Presse
  5. Preliminary report on Irma: territory got the worst of itThe Virgin Islands Daily News, 2018-03-14 · Presse
  6. Tropical Cyclone Report: Hurricane Irma (AL112017)NOAA National Hurricane Center, 2018-03-09 · Behörde
  7. Tropical Cyclone Report: Hurricane Maria (AL152017)NOAA National Hurricane Center, 2018-04-10 · Behörde
  8. U.S. Virgin Islands Will Have a Much Stronger Power GridGovernment of the United States Virgin Islands, 2018-04-02 · Behörde
  9. 29 V.I.C. Chapter 5, Building Code, Paragraph 308: Water supply, cisterns, gutters, downspouts, wellsV.I. Department of Licensing and Consumer Affairs, 2024-03-28 · Behörde
  10. Your Health and Cisterns: A USVI Comprehensive GuideVirgin Islands Department of Planning and Natural Resources, 2022-02-01 · Behörde
  11. Still no resort plans for Epstein's islands purchased by DeckoffThe Virgin Islands Daily News, 2026-02-06 · Presse
  12. Epstein island's grand re-opening delayedThe Telegraph (über Yahoo News), 2025-08-31 · Presse
  13. Epstein ordered sulfuric acid on same day FBI opened probe. Files show mundane reasonSnopes, 2026-02-12 · Presse
  14. Who Owns Epstein Island Now? Update on Billionaire Plan to Build New ResortNewsweek, 2026-02-13 · Presse
  15. Jeffrey Epstein's Virgin Islands properties purchased by Stephen Deckoff for a luxury resortFortune, 2023-05-04 · Presse
  16. Epstein bought Irish firm's helicopter, new Andrew imagesRTÉ, 2026-01-31 · Presse

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